Weird Ways – Under Water

Review

Weird Ways

Under Water

Genre
CD
Datum
14.09.2005
Autor
The King Det.
8 /10
Diese Scheibe hat was, was mal keinen Punk oder Hardcore beinhaltet, sondern eher weich und minimalistisch durchstartet. Zwei Akustik-Klampfen und Bass mit einer ganz besonderen Sängerin. Die Band hat Dezember 2004 ihre erste Auflage veröffentlicht, die ich jetzt in meiner Hand halte und stolz mein eigen nennen darf. Jazzig und ein wenig nachdenklich singt Inken Witt mit ihrer zarten doch rauen aber angenehmen Stimme, eine fantastische Atmosphäre im Raum. Viel zu schnell habe ich mich in die märchenhafte Stimme verliebt und könnte jedes Lied zehn mal am Tag hören. Erstaunlich ist die Tatsache, dass es nie langweilig wird. Man lehnt sich zurück und die Hörfreude dieser Scheibe lässt einfach nicht nach. Live muss ich mir das unbedingt mal ansehen. Und zuhause hört man diese Scheibe auch am besten zu einem guten Wein in der Abendstunde mit seiner oder seinem Liebsten an der Seite! Musikalisch sind die Jungs der Band auch fit und begleiten teilweise auch mit einer Mundharmonika die Musik. Schöne Gitarren Melodien und gedämpfte 'Wah-Wah' Sounds verleiten die Stücke zu einem ganzen und eigenen Sound, den sie selber Slowcore nennen. Die Kölner Formation kann auf jeden Fall sehr stolz auf ihr gutes Stück sein. Denn es besitzt eine Menge Kraft ohne dabei laut oder krachig zu sein und ohne sich in Mittelpunkt des Daseins zu stellen. Eine kleine Kritik hätte ich aber dennoch abzugeben, was aber nicht weiter schlimm ist. In manch einem Stück vermisse ich ein Klavier oder Saxophon, das würde verdammt gut passen. Auf unserer Download-Seite haben wir zwei Stücke von dieser CD zum saugen frei gegeben. Hört da rein und kauft euch diese scheibe!
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