Die Band aus Meißen lässt mit ihrer CD keine Peinlichkeit aus. Es ist einfach unglaublich, wer sich alles berufen fühlt, Musik zu machen. Angehört habe ich mir diese CD auf dem Weg zur Arbeit und kam mit noch viel schlechterer Laune an, als ich sie ohnehin schon jeden Morgen habe. Während ich erst opfschüttelnd den ersten Stücken lauschte, folgten dem Bauchschmerzen und ein ungemeines Peinlichkeitsgefühl, wie es der eine oder die andere kennt, wenn man eine Talkshow sieht und sich in seinem Sofa verkriecht, obwohl man weit weg vom Geschehen ist. Musikalisch bewegt sich die Band irgendwo zwischen billigen SCHROTTGRENZE-Kopieversuchen, Kindergarten-Ska-Elementen und übelstem Funpunk. Hier wird einfach alles unüberlegt zusammengeschleudert. Zwischendurch immer wieder nervige Filmausschnitte. Höchstwahrscheinlich sind sie aber von ihrer Musik überzeugt, denn sie versuchen krampfhaft lustig zu sein.... was meines Erachtens nur peinlich rüberkommt. Textlich bewegt sich die Band zwischen absoluter Belanglosigkeit, pubertierenden Selbstfindungsprozessen und peinlichem Sexismus. Beispiel? Bei dem Versuch, politisch zu werden finden sich folgende Zeilen im Lied "Mit dem Staat": "Mit dem Staat ist es so wie in einen Puff zu gehen - Man fickt kurz eine Alte und will sie nicht mehr wiedersehen. (...) Bist wie ´ne Hure, schon tausendmal gefickt...." Ich hoffe für euch, dass ihr niemals auf dem Kiez erkannt werdet!!!!
Werdet erwachsen. Scheiße!
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