
Irgendwo zwischen klassischem Klaviergedudel und Deathmetalbrettern, kommt eine Experimentierfreude von Stilen und Instrumenten im Analog/Digibereich zu Tage, bei denen man anfängt sich zu ärgern, das die Technik es ermöglicht akkustische Wellen für die Ewigkeit auf Datenträger zu bannen. Die Musiker verstehen Ihr Handwerk zwar und beweisen dies auf manigfaltige Weise in Metal/Jazz/Pop/Soul/XXX-Bereich, dennoch für den Hausgebrauch absolut untauglich anzuhören. Um es mal auf Jim Morrison und seine Zeit zu projezieren, der würde vermutlich sagen:"...sie habens nicht verstanden...", wobei das nicht unbedingt ein Kompliment ist, wenn man was an den Mann bringen möchte.
Das Recording ist voll okay und transparent, wie so ziemlich alles, was in einem halbwegs ausgestattetem Studio auf Spuren gelegt, gemastert und gemixt wurde. Seltsam, das sich die Kreativität der Band an dieser Stelle hat bremsen lassen, das wäre evt. ein Pluspunkt gewesen.
Elf Songs lang wird man hier mitgeschliffen und erfreut sich an den seltenen Lichtblicken, die der weiblich Gesang darstellt. Aber auch nur, wenn man No Doubt ganz gut findet. Aus Sicherheitsgründen habe ich die Scheibe nicht bis zum Ende gehört.
Link:Akpheazya
Label:Ascendance Records



