ABYSMAL DAWN – Programmed to consume

Review

ABYSMAL DAWN

Programmed to consume

Genre
CD
Datum
18.07.2008
Autor
Jan
6 /10
HEEEELL! Abysmal Dawn sind in meinem Brutkasten der Hölle, ähh Briefkasten gelandet. Aus Los Angeles sind die vier begabten Musiker, die sich den himmlischen Klängen des Death-Metal verschrieben haben und dabei seh’n sie auf dem Foto so sympathisch aus. Zunächst mal was zur Aufmachung des Silberlings, jedenfalls zu der von der PromoCD. Kommt elegant und edel daher, besticht durch die schlichte Eleganz eines unbeschrifteten Rohlings, das ist Understatement. Abgerundet wird das Ganze durch einen Pappschuber. Wichtig ist auch, dass diese CD niemals nie verkauft werden darf, gut zu wissen. So dann mal rein in den Player, das gute Stück. Und jetzt stecke ich in einem Dilemma, nämlich dem einerseits von Metal, geschweige denn Deathmetal, herzlich wenig zu verstehen andererseits eine Besprechung abzuliefern, die keine belanglose Scheisse wird. Nu denn: Auf jeden Fall beherrschen die Jungs ihre Instrumente und liefern hier ein ordentliches Brett. Da ich sonst nie Metal höre, fehlen mir Vergleiche. Die vier knüppeln sich durch 9 Songs immer mit prägnanter knackiger Gitarrenarbeit und einer nach vorne prügelnden Doublebass. Ab und zu wird das Tempo reduziert um dann einem Orkan gleich wieder durch meine Ohren zu pusten. Der Gesang grunzt dazu unaufdringlich mit, variiert aber auch durchaus hin zu einem heiseren Sprechgesang und passt wie die Faust aufs Auge. Texte? Keine Ahnung, ich versteh kein Wort und beiliegen tun sie auch nicht. Ahh, im Promoblättchen stehen noch ein paar Referenzen, wer also auf Behemoth, Morbid Angel, Decapitated und Konsorten steht kann hier praktisch nix falsch machen. Mir geht die Musik auch ziemlich gut in die Gehirnwindungen, hat nur einen kleinen Nachteil, muss immer laut gehört werden. Aber ist an sich schon mal nett sich ein bisschen Geknüppel reinzutun. Und um Abwechslung sind sie auch bemüht, der 7. Song beispielsweise ist ein Sologitarrenstück, der einen etwas zur Ruhe kommen läßt, bevor im 8. Stück dann die Messer wieder gewetzt werden. Also insgesamt sag ich mal: Daumen hoch. Verschafft euch doch einfach einen Eindruck auf der
Abysmal Dawn Bandhomepage. Oder versucht es mit ihrer MySpace Seite. Auch ihr Label Relapse Recordssollte euch Einblicke in das Schaffen der Band bieten. Die CD gibt’s seit Mai, die LP seit Juni 2008.

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