BORN TO LOSE – SAINTS GONE WRONG

Review

BORN TO LOSE

SAINTS GONE WRONG

Genre
CD
Datum
19.07.2008
Autor
Frank
7 /10
Schon seit einigen Jahren treibt die Band aus Austin, Texas, ihr Unwesen in den europäischen Clubs. Von Anbeginn an hat die Band ihr Publikum begeistern können. BORN TO LOSE haben ihren eigenen Stil. Ein Stil der hohe Geschwindigkeit mit Melodie und einer unglaublich facettenreichen Stimme von Sänger Chris paart. Ihr Stil ist nicht mit anderen Bands vergleichbar. Ihr eigener Stil macht die Band einzigartig.
Seit 2006 ist die Band auf dem deutschen Label “I used to fuck people like you in Prison Records“. Die beiden Vorgängeralben von BORN TO LOSE “Sweet Misery“ und “Old Scars“ waren absolute Kracher. Der titelgebende Song “Sweet Misery“ hat sich innerhalb der Szene sogar zu einem kleinen Hit gemausert. Der Song ist Aushängeschild der Band geworden. So war meine Vorfreude groß, als ich das Album bekam. “Saints gone wrong“ ist mit seinen 11 Song recht kurz gehalten. Kurz muss nicht schlecht sein. Doch schon die ersten Sekunden des ersten Songs haben mich innehalten lassen. Irgendwas ist anders. Sänger Chris singt sich immer noch die Seele aus dem Leib, die Gitarre spielt sich immer noch schwindelig und trotzdem fehlt diesem Album etwas. Es ist der Druck. Die Aufnahme ist völlig anders als bei den letzten beiden Vorgängeralben. Das Schlagzeug ist zu weit hinten, der Gesang von Chris sehr weit vorne, zu weit vorne. Dadurch entwickeln die Songs nicht den Druck, den die Band einfach drauf hat. Live sind BORN TO LOSE druckvoll, engagiert und leben mit jeder Phase ihre Songs. Das fehlt auf diesem Album. Immerhin hat sich die Band textlich nicht zum Schlechten gewandt. “Saints gone wrong“ ist kein übles Album, wenn ich die Band nicht kennen würde, würde das Fazit auch besser ausfallen. So ist dieses Album aber leider nur Mittelmaß. Hoffentlich kehrt die Band bei ihren nächsten Aufnahmen zu dem Sound von “Sweet Misery“ und “Old Scars“ zurück.

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