Aus England kommen sie und sie haben sich einem Sound verschrieben der irgendwo zwischen dreckigem Hardrock, röhrendem Punkrock, gitarrenlastigem Headbanger - Metal und Soundtüfteleien seinen Fixpunkt hat. Das selbst betitelte Album kam bereits am 11.11.2011 heraus, hat jedoch erst jetzt den Weg in den heimischen Player gefunden.
Dieser Umstand ist als sehr positiv zu sehen, ist doch die Musik von TURBOWOLF nichts zum nebenbei hören. Es ist ein Brett was entdeckt werden will. Dazu bieten die Tage zwischen Weihnachten und Silvester die perfekte Gelegenheit.
Das vorliegende Album ist dirty. Das hört man bei jedem Ton. Dies ist nichts für die cleane Fraktion die Rock nur mögen, wenn er in Hochglanzpolitur daherkommt. Das ist nichts für die Prolls dieser Welt!
Turbowolf sind vielmehr für diejenigen eine Offenbarung die Musik lieben und leben. Es ist für die Menschen die sich zwischen schwitzigen Menschen in Clubs, lauten Sound, Bier und Schnaps am wohlsten fühlen.
Die dreizehn Songs sind aber nicht das was man im Allgemeinen als Klischee kennt, sondern mehr. Die Songs wollen tatsächlich entdeckt werden. Bei jedem Hören entdeckt man immer was Neues, sei es ein Riff, ein Soundeffekt oder einfach eine schöne Gitarrenlinie.
TURBOWOLF ist auch für diejenigen die den ganzen Post-Irgendwas-Mist nicht mehr hören können. Die Songs sind nicht auf irgendwas getrimmt, sondern sie spiegeln das wieder was Rock und auch Metal schon immer war, wenn man ihn ehrlich lebt. Laut, dreckig und mit ganz viel Spaß an der Sache.
Diese Authentzität hat der Band schon Auftritte mit Korn und Dimmur Bogir eingebracht. Bands, die was zählen und die eben auch dieser Fraktion, laut & dirty, angehören.
Die selbstbetitelte Scheibe ist ein schweres Geschütz, mit dem sicher nicht jeder umgehen kann, diejenigen aber, die damit klar kommen, werden dieses Album in ihr Herz schließen.




