Die Niederländer „Destine“ tourten schon durch 15 Länder und spielten gemeinsam mit Green Day, Fall Out Boy, 30 Seconds to Mars, New Found Glory und Paramore. Alle Achtung wenn man bedenkt, dass sie erst 2007 damit begannen. Vom Stil erinnern sie stark an „Jimmy Eat World“, ein sanfter Hauch von „30 Seconds To Mars“ und „The All-American Rejects“. Produziert wurde das neue Album „Illuminate“ u.a. von James Paul Wisner der auch schon Paramore mit seinem Können unterstützte.
Jedoch ist die Musik aber eher Pop-Punk für verträumte Mädchen und ich gestehe auch gleich, dass es nicht wirklich etwas für mich ist. Der oft verwendete Chorgesang erinnert irgendwie stark an Bands wie z.B. „Jonas Brothers“. Unterstrichen wird das zusätzlich mit der jünglinghaften Stimme des Sängers und dem „Wohoo“ und „Aaaahaaahaa“ Geträller der restlichen Band.
Verträumte Melodien wie bei „All the People“, welches leicht an die erste Scheibe von „Angels & Airwaves“ erinnert ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album. Grundsätzlich sind die Songs zwar meist rockig, aber man bekommt einfach das Gefühl nicht los als würden Sie nur wegen den Mädchen Musik machen (ich hatte verträumt schon erwähnt).
Instrumental haben sie einen fülligen Sound und bringen Piano und Geigen mit ein.
Fazit: Ich mag ja hin und wieder „verträumt“ und bin auch Fan von allen genannten Vergleichen (außer Jonas Brothers), aber ich finde, dass sie noch nicht ihren eigenen Stil gefunden haben oder zu sehr in diese Mainstream-Richtung gedrückt werden, zu sehr imitieren sie andere Bands. Ihre Instrumente beherrschen Sie gut. Vor allem mag ich das Schlagzeug. Jedoch ist es keine Musik zum intensiv anhören (nicht für mich), aber für das Radio funktioniert es sicherlich sehr gut und das haben sie mit ihrer Single „Stay“ in Hollands größtem Radionsender beweisen können, als sie mit diesem Song 9 Monate auf deren Playlist standen. Auch ich würd mich in Zukunft freuen, wenn im Radio wenigstens so etwas „emorockiges“ kommt als „Take That & Co.“ Wobei der Song „Illuminate“ schon stark in Richtung Boygroup driftet.




