Babylove and the Van Dangos – Let it come, let it go

Review

Babylove and the Van Dangos

Let it come, let it go

Genre
CD
Label
Pork Pie
Datum
07.05.2012
Autor
Kontra-Franz
6 /10

Nicht nur heiße Filme und salzige Butter kommen aus Prima Dänemark, sondern auch blechlastige Musik.

Man fällt in diese CD wie in ein weiches Kissen, und wundert sich etwas, warum das nicht sehr mitreißende "Glengali" den Opener darstellt. Dann hört man das Folgelied "Never seen a Girl" und ahnt warum, viel schwungvollwer wird es dann ohnehin vorerst auch nicht. Das ist soulige tiefschwarze Musik, viel Reggae, wenig Ska.

Fast immer im gleichen Takt, mit viel Background "shalalalas" eignet sich die Scheibe durchaus zum gemütliche Jogginglauf, wie ich selbst feststelle.

Parallelen sehe ich zur Band "Kalles Kaviar" wobei diese- sorry- mir abwechslungsreicher erscheinen. Immerhin, beim zweiten Hören gefällt sie mir schon besser und sauber, zu sauber (?) kommt sie auch daher. Vielleicht ist dies der "Storytelling Aspekt" den der Promozettel preist , mit dem ich mich nicht gleich anfreunden kann. Ob das Live funktioniert ? Für viele sicherlich.

Song 5 "Let it roll" deutet es an, was Song 7 "Bathhouse so sweet" dann endlich doch noch bietet, mehr Schwung!

Allerdings mag die Frage erlaubt sein wohin die 7 köpfige Band eigentlich will. Ins TV? ? Warum nicht, ihr gutes Recht.  Szenemäßig klingt das alles nicht, dafür ist es zu sauber und musikalisch vorhersehbar. Immerhin, ein schönes Artwork, ein liebevoll gestaltestes Textheftchen und über 52 Minuten Spielzeit sind wahrlich nicht zu verachten. Pork Pie weiß schon was es macht!

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