
Fast 30 Jahre später sieht es so aus, als wäre diese Krankheit wieder ausgebrochen. Fassungslos musste Leon das feststellen, nachdem Natalie, seine Frau verschwunden war und er sich auf die Suche nach ihr gemacht hat. Während er tagsüber matt und ausgelaugt den halben Tag verschlief, ist er nachts nicht nur in seiner Wohnung sondern auch in geheimen Gängen des Hauses unterwegs, die er aber im wachen Zustand überhaupt gar nicht kennt ! Dank einer Kamera an seiner Stirn, die Kabellos mit seinen Laptop verbunden ist, erfährt Leon tagsüber, dass er nachts sogar die Kombination von Zahlenschlösser und geheime Türen kennt.
Leon lebt also in zwei Welten und versucht herauszubekommen, was mit Natalie passiert ist. Und das so spannend, das ich das Buch nur ungerne zur Seite gelegt habe.
Die Fakten lassen immer wieder neue Einblicke auf das Szenario zu und die neuen Tatsachen schlagen gewaltig und erschütternd auf Leon ein. Einzig die extreme Storywendung im Kapitel 42 (kurz vorm Schluss) gefällt mir nicht. Diese Entwicklung passt genau so wenig in dieses Buch, wie eine Fleischverkäuferin zu einem Veganer.
Aber ansonsten hat mich das Buch so in den Bann gezogen, dass ich dafür
9 Punkte vergeben muss.



