
Rick Barton (Ex Dropkick Murphys, The Outlets und Everybody´s Out) hat einen Sohn und dieser hat 2009 eine alte Aufnahme von seinem Vater gehört. Diese muss ihm so gefallen haben, dass er seinen Vater wahrscheinlich tagelang bekniet hat, damit noch mal auf die Bühne zu gehen. Dieser hatte irgendwann nachgegeben, aber nicht ohne seinen Sohn mit zu verpflichten und so suchten sich die beiden noch zwei Mitstreiter, gründeten CONTINENTAL und das Schicksal nahm seinen Lauf. Für jemanden wie Rick Barton, der zwar über 50 ist aber trotzdem noch jede Menge Kontakte hat, war es nicht schwer erste Support-Shows und Touren zu organisieren. Nach drei Jahren wurde dann “All a Man can do“ aufgenommen und ein weiteres Jahr dauerte es, bis sich das kleine Label Flix Records aus Österreich dieser Scheibe annahm. Seit dem 04.10.2013 ist die Scheibe nun zu haben. Fünfzehn Songs befinden sich auf der CD.
Die Songs sind alle in einem ganz eigenen Stil gespielt, der zwar Einflüsse von Folk und Punk und Rock beinhaltet, aber auch Blues und Country und sogar ein bisschen Americana ist rauszuhören. Es sind schnelle, tanzbare Kracher dabei wie “Curios Spell“ aber auch gefällige Midtempo-Songs wie “Red“ oder das titelgebende “All a Man can do“.
Den Songs hört man die Erfahrung von Rick Barton an. Die Songs gehen gut ins Ohr, sind dabei aber doch nicht glatt geschliffen sondern haben eine Rauheit die für die Echtheit notwendig ist.
Hier gibt es keine Weichspülmusik sondern ehrliche Musik von ehrlichen Leuten, die die Welt gesehen haben und wissen von was sie reden. Und wie viele Bands gibt es, bei denen Vater und Sohn zusammen erfolgreich Musik machen?
Cool und kurios, CONTINENTAL go!



