
Als Fan von Bob Dylan hat sie es geschafft herauszubekommen in welchem Hotel er übernachtet, als er einen Gig in Bonn gespielt hat. Nun war sie in dem Hotel, aber wie an Herrn Dylan rankommen? Manchmal kommt es anders als man denkt und so stand sie plötzlich vor dem Fahrstuhl aus dem Bob Dylan raus ging. Auf ihre Ansprache blieb er stehen, hörte sich die Songs von JULIA an und an musizierte längere Zeit mit ihr.
Der Rest ist Geschichte.
Nun ist das musikalische Vorbild von JULIA A. NOACK klar, aber das was dieses Album als Inhalt hat ist kein Folk der in Richtung Bob Dylan geht. Dieses Album, das dritte insgesamt, von der Frau aus Berlin geht in Richtung Indie-Pop und Indie-Rock. Man könnte sogar bei manchen Songs sagen, dass hier der Blick Richtung Avantgarde-Pop geht.
Der Gesang erinnert bei einigen Songs an The Cranberries, generell hat jedoch JULIA einen eigenen Stil gefunden dem etwas Eigenes innewohnt.
Es ist allerdings auch ein Album was vom Hörer entdeckt werden will, weil die Musik nicht den durchweg den eingängigen Klischees entspricht und dadurch schlichtweg nicht nebenbei gehört werden kann.
Das alles macht “The Feast“ zu keinem schlechten Album, jedoch ist der Zugang nicht jedem möglich. Eine ernsthafte Indie-Pop-Rock-Scheibe ist “The Feast“ aber auf alle Fälle und wer sich auf den Stil von JULIA A. NOACK einlassen kann, der wird die elf Songs sicher schnell lieben lernen.



