
Sind das jetzt noch THE CREEPSHOW die auf “Life after Death“ zusammenspielen?
Diese Frage hatte ich mir gestellt, als ich das Album erhalten habe.
Will ich da überhaupt reinhören?
Die Konzerte die ich von der Band gesehen hatte, sind noch präsent. Die bisherigen Alben fand ich durchweg gut bis sehr gut. Ist nicht gerade der Gesang bei einer Band das Aushängeschild? Und Sarah konnte singen, mein Gott!
Beim ersten Mal reinhören war ich sehr skeptisch und der Band sicher auch nicht fair gegenüber. Beim zweiten, dritten, vierten…x-ten Mal muss ich sagen, die Band hat was ganz großartiges geschaffen. THE CREEPSHOW klingen immer noch wie THE CREEPSHOW!
Kendas Stimme und Gesangsstil ähnelt dem von Sarah oft. So werden alte Fans wie ich abgeholt. Es werden keine Gefangenen gemacht bei den elf Songs des Albums.
Neue Fans wird die Band mit diesem Album ganz sicher auch dazu gewinnen.
Das schafft die Band in einem Spagat der zwischen dem bisherigen Stil, u.a. zu hören bei den Songs “The Devil´s Son“, “Take it away“ oder auch bei dem titelgebenden Stück “Life after Death“ (bei diesen Songs wird der Pit mit Psychos aller Coleur gefüllt sein, da geht es ab!)
und Songs wie “Born to Lose“ (Rock´n´Roll, 80ties Rock und Punk-A-Billy in einem Song) oder ”Last Call“ (mit Trompeten!) die man so von den Kanadiern nicht erwartet hätte.
Es sind nach wie vor 100% THE CREEPSHOW!
Vielleicht sind dem ein oder anderen zu viel Chöre dabei, vielleicht auch zu viele Breaks, aber ich verbuche das unter Weiterentwicklung. Immer nur das gleiche hören zu wollen ist zum einen auf Dauer langweilig und zum anderen brauche ich dann kein neues Album.
Mit “Life after Death“ zeigen THE CREEPSHOW dass sie trotz der schmerzhaften Abgänge immer noch eins können, ihren eigenen Stil spielen und der ist immer noch verdammt geil!
Ich würde diese Scheibe sogar als zweitbeste Scheibe der Band bezeichnen, nach der genialen Platte “Run for your Life“.



