A WILHELM SCREAM – partycrasher

Review

A WILHELM SCREAM

partycrasher

Genre
CD
Label
No Idea / Uncle M
Datum
15.11.2013
Autor
Karsten Conform
8 /10
Nach 6jähriger Pause bringen die Amis von A WILHELM SCREAM endlich Ihr viertes Album "Partycrasher", nach "Mute Print", "Ruiner" und "Career Suicide" aus den Jahren 2004-2007, heraus. Warum die 5 Jungs aus der Hafenstadt New Bedford, welches nur 80km von Boston entfernt liegt, so lange für Ihr neustes Werk brauchten, kann ich mir nur anhand der vielen umfangreichen Touren mit LAGWAGON, ANTI-FLAG, RISE AGAINST, PENNYWISE uvm. erklären, die die Hardcore-/Punkband auch annähend jedes Jahr nach Deutschland bringt. Andererseits hatten A WILHELM SCREAM so aber auch genug Zeit, um diese 11 "Partycrasher" Songs auf den Punkt genau auszuarbeiten und aufzunehmen. Und das hat sich gelohnt, das Album mit 35 Minuten Spielzeit läuft in Dauerrotation in meinen Autoradio. Immer schön laut aufgedreht, immer mit dem Fuß tief auf dem Gaspedal. Denn schon der erste Song "Boat Builders" (passend zu ihrer Heimatstadt) knallt mit einen pompösen Gitarrenriff, einen akkuraten Schlagzeugsound, feinen Basslines und kräftigen Gesang von Nuno Pereira aus den Boxen. Und dieser geile Punkrocksound mit melodische Hardcoreeinsätzen zur richtigen Zeit, setzt sich 30 Minuten fort. Daumen weit nach oben. Die 5 Ostküstler verstehen nach fast 20jähriger Bandgeschichte, Ihr Handwerk. Die ersten 6 Jahre davon als SMACKIN ISAIAH und seit 11 Jahren als A WILHELM SCREAM. Der Bandname leitet sich übrigens vom bekanntesten Todesschrei ab, den Wilhelms Scream aus den 50er Jahren, der schon hundertfach in Filmen eingesetzt wurde. Nunos Gesang ist jedoch kein Schreien sondern "nur" ein kerniger Wohlklang, der hervorragend zur Musik paßt.
Leider liegt mir kein Booklet und somit auch keine Texte vor. Schade, ich hätte mich gerne weiter mit den Lyrics der 11 Songs beschäftigt. Dafür gibt wie üblich einen Punktabzug !

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