SILPHA & THE CORPSEBONERS – agony and ecstasy

Review

SILPHA & THE CORPSEBONERS

agony and ecstasy

Genre
CD
Label
Eigenproduktion
Datum
12.01.2014
Autor
Karsten Conform
3 /10
Wenn nach 2 Minuten Spielzeit die Langeweile aufkommt, dann kann es nur einen verriss geben ! So ist es leider auch bei SILPHA & THE CORPSEBONERS, einer Horrorpunkrockband aus Nürnberg. Dazu kommt noch ein beschissener Sound und ein grauenvoller Gesang der Sängerin. So kommen mir zumindest die ersten 2 Minuten in meinen Auto vor, in dem ich einen Sound am besten beurteilen kann. Nach 2 Minuten wollte ich das Album also schon aus dem Fenster schmeißen, weil wie gesagt nix passierte, nur ein Intro auf einer Horrorfilm typischen Orgel plus Frauengesang nach 1 ½ Minuten und das halt in minderer Qualität. Mein Auto-Soundsystem entgeht und verzeiht nichts !
Auf dem Rechner bzw. einer HiFi-Anlage ist der Klang nicht mehr so schlimm, der Sound geht halt in den Raum und die Kanäle nimmt man nicht wie im Auto separat war sondern im Ganzen und schon wird die Klangwirkung besser. Das trifft allerdings nicht auf den weiblichen Gesang zu, der gefällt mir immer noch nicht, aber das ist ein subjektiver Eindruck, es mag sicherlich einige geben die das anders sehen. Wobei wenn "er" singt, ist es auch nicht immer besser. Bei drei der sechzehn Songs singen die beiden (ich hab keine Daten vorliegen die mir sagen wie bei beiden heißen) im Duett. Einerseits gefällt´s mir, weil mich "Balladesque" stark an Nick Cave & Kylie Minogues "Where the wild roses grow" erinnert, andererseits harmoniert Ihr Gesang nicht immer. Vor allem beim zweiten Song "This kind of fate" paßt es nicht. Der dritte Song "Echoes" liegt irgendwo dazwischen.
Musikalisch spielen SILPHA & THE CORPSEBONERS einfachen Rock ohne großen Firlefanz. Im dritten Song "Erase Them!" kommt auch ´ne coole Reggae-Melodie vor ! Aber der Sound... also im Auto geht das gar nicht ! Und das kommt davon, wenn man in Eigenregie im Bandkeller aufnimmt ! Also nächstes mal bitte in ein Studio gehen und dann die Songs vernünftig abmischen lassen !!!!
Nach 44 Minuten geht der Horrorspuk mit einem Orgelausklang zu Ende. Es kommt mir vor, wie in einer Kirche nach der Messe, damals als man als Bub noch mitgehen musste ;-)
3 Mitleidspunkte und bitte nicht im Auto anhören !

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