ANGERMAN – no tears for the devil

Review

ANGERMAN

no tears for the devil

Genre
CD
Label
WormHoleDeath Records
Datum
13.04.2014
Autor
Karsten Conform
4 /10
Nach 9 Jahren proben, proben, proben, spielen, proben bringen die 5 Norweger von ANGERMAN endlich Ihr Debütalbum "No Tears For The Devil" auf den Markt. Sie selber beschreiben Ihren Musikstil zwar als GRM => Grunge-Rock-Metal, ich selber würde das Album aber eindeutig als ein Metal-Album klassifizieren. Musikalisch swingen die Songs zwischen METALLICAs schwarzen und dem St. Anger - Album hin und her, allerdings mit mehr Gitarrenarbeit. Ich halte die beiden Alben ja nicht für die Besten METALLICA Platten, aber der Erfolg hat James Hetfield und seine Gefährten ja Recht gegeben. Trotzdem fehlt es mir oftmals an Härte in "No Tears For The Devil". Wenn ein Song "Killing Me" heißt, dann erwarte ich bissige - rohe Powermucke, das ist leider nicht der Fall. Was mich aber noch viel mehr stört, ist der Gesang von Michael Ravndal. Jede Endsilbe einer Strophe wird soooooo lannnnnnggggg gezogen, mich nervt das nur. Ab Mitte des 11 Tracks langen Albums wird das sukzessiv weniger, um dann im letzten Song "Ritual" noch mal richtig zuzulangen mit dem langziehen der letzten Silbe.
Am Ende wird diese 51 Minuten lange Album auch nur auf meinen CD-Stapel enden und verstauben...

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