
Die große, weite Welt gesehen und dann plötzlich wieder in die Kleinstadt zurück fallen.
Andrea hatte aber weder Depressionen noch Gewaltfantasien entwickelt, zumindest nicht vordergründig, sondern sie hat angefangen Musik zu machen. Ist ja auch eine Art Therapie und wahrscheinlich nicht die schlechteste.
Da es sich alleine nicht so schön musiziert, lud Andrea ihre beiden Jugendfreunde Jens und Sebastian ein. Diese fanden es ganz angenehm mit Andrea im Keller und so entwickelte sich aus Kreativität Musik. Diese Musik fand den Weg in die Öffentlichkeit und so wurden Konzerte gespielt, mit wachsender Bekanntheit gab es einige interessante Gigs mit u.a. Barb Wire Dolls und Captain Planet.
Da Musik zwar live meist am besten ist, aber viele Leute die Musik auch für sich zu Hause haben wollen, wurde ein Album aufgenommen. Es hört auf den schönen Namen “How I spent my Bummer Vacation“, was ungefähr folgendes übersetzt heißt:
“Wie ich meinen desaströsen Urlaub verbracht habe“.
Den Songs zu urteilen, gar nicht mal so schlecht. Mit Wut im Bauch und Fantasie im Herzen. Hier trifft ´77er Punk, Trash, Mädchengekreische und Rock´n´Roll.
Die Texte werden aus der “Ich“ - Perspektive dargeboten und passen gut zur Musik, mit ordentlicher “Fuck You“ - Attitüde.
NO FUN gefallen mit ihrem musikalischen Stil durchaus.
Allerdings müsste jemand ihnen noch sagen, dass, wenn man so eine Art Punk macht auch wie so einer ansatzweise aussehen sollte. Auf den Fotos sieht das Trio sehr nach Hippster aus, und Hippster sein..egal was andere sagen...ist voll uncool. Oder ist das schon wieder Punk...boah ey, kompliziert.



