
Diese Geschichte erzählt das Hörspiel "Hofmanns Elixier Oder: Die Welt Ist Perfekt" von Regine Ahrem und Michael Rodach. Dabei greifen die Autoren auf viele originale Texte der maßgeblichen Personen wie den Entdecker selbst, aber auch Ernst Jünger, Aldous Huxley und Timothy Leary, zu. Unterlegt ist dies mit einer Geräuschkulisse, die einen nach einiger Zeit selbst denken lässt, man habe schon zu viel der Substanz genascht.
Zufällig nur entdeckt Hofmann die halluzinogene Wirkung seiner Substanz, nutzt diese dann später vorsätzlich zur Bewusstseinserweiterung. Dabei bleibt er nicht alleine, insbesondere bei den Anhängern der Hippie-Kultur erfreut sich die Substanz bald großer Beliebtheit. Aber auch die Tauglichkeit für medizinische Zwecke und als chemische Waffe wird untersucht.
Das 2006 für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produzierte Hörspiel führt durch die kurze Geschichte der freien Verfügbarkeit des LSD. So kann der interessierte Hörer sicher noch ein paar neue Fakten dazu lernen, eine Dokumentation darf man jedoch nicht erwarten. Der größte Zeit der nicht allzu langen Spielzeit wird mit Zitaten und Sprachschnipsel gefüllt.
Die CD soll im handgefertigtem Kartoncover kommen, was ich mangels Verfügbarkeit nicht bewerten kann. Auf nur 300 Stück limitiert holt man sich aber sicher ein schmuckes Sammlerstück ins Haus, das man sich durchaus zu Gemüte führen kann, welches sich aber nicht unbedingt zum immer wieder anhören eignet. Der Deutschlandfunk zeichnete Hofmanns Elixier zum Hörspiel des Monats aus. Ich persönlich fand es spannend einmal zu hören, doch mehrfach wird diese CD nicht im Abspieler landen.



