
In den letzten drei Jahren hat sich viel getan. In den USA ist jetzt eine Witzfigur an der Macht, die die Welt aufmischt und sich benimmt wie ein kleines Kind dem man das Spielzeug weggenommen hat, wenn ihm was nicht passt. Rassismus ist in den USA und in der Welt immer noch ein Riesenproblem. Der Kapitalismus schnürrt uns Menschen immer mehr ein. Und jeder der seinen Mund aufmacht wird angegriffen und weggesperrt oder sogar getötet.
Aus der Sicht ist es nur logisch, dass das neue Album von RANCID“Troublemaker“ heißt.
Der Eröffnungstrack “Fast Track“ ist genauso wie der Titel vermutet lässt. Ein rauer Punkrockkracher, der vom Gitarrenspiel sogar an Motörhead erinnert. Live ist dieser Song sicher ein richtiger Kracher.
Mit “Ghost of a Chance“ geht es in ähnlicher Geschwindigkeit und rauerer Stimme weiter.
Ist das echt RANCID, fragt man sich.
Ja, ist es!
Mehr Punkrock, mehr Geschwindigkeit, mehr Wut.
Singalongs, zweistimmiger Gesang, eingängige Melodien.
Es ist und bleibt RANCID!
Es geht mehr in Richtung Streetpunk als man vielleicht vermuten würde.
Erst mit Track Nummer 5 “Where I´m going“ wird ein bisschen das Tempo rausgenommen und ein bekanntes 2Tone-Riffing eröffnet das Lied.
Die zweite Hälfte des Albums wird dann vom Tempo etwas ruhiger. So kann man auch mal verschnaufen und wieder zu Kräften kommen.
Der letzte Song, immerhin Nummer 17, gibt dann die Zukunftsplanung von RANCID preis, denn “This is not the end“. Wollen wir es hoffen!
“Troublemaker“ ist eine Platte die viel Wut im Bauch hat.

