THE CRIMSON GHOSTS – FOREVERMORE

Review

THE CRIMSON GHOSTS

FOREVERMORE

Genre
CD
Label
RING OF FIRE RECORDS
Datum
09.05.2023
Autor
Frank
7 /10

CRIMSON GHOSTS haben ein neues Album veröffentlicht.

Es ist ein Album welches in einem Digipack mit einem richtigen dicken Booklet daherkommt. So ein dickes Booklet gibt es mittlerweile selten und bekommt von mir schon mal einen Bonus-Punkt. Optisch begrüßt einen das Album “Forevermore“ in einer Symphonie aus Schwarz-und Grautönen. Sehr düster, irgendwie richtig hoffnungslos.

Das Album ist einem verstorbenem Freund gewidmet. Vielleicht ist das dadurch erklärbar.

Vielleicht aber auch, weil es sich hier um die große Schublade Horrorpunk handelt, in der sich die Band verortet und da wäre ein leuchtendes Cover in bunten Hawaii-Hemden doch etwas unpassend.

Los geht es mit “On a succubic night“. Ein Song der druckvoll, mit einem unheilvollen Lachen beginnt und dann in einem druckvollen Metal-geschwängerten mit schönen Gesangsmelodien versehenen Song endet. Dieser Song ist vom Stilmix schon sehr beispielhaft für das Album. Die Band jongliert mit Metal, Dark-Rock, Punk, Hardcore, Wave, Psychobilly und Elektro, dass es eine Freude ist. Die Band kann musikalisch eine Menge, was sie bei (fast) jedem Song auch zeigt.

Es gibt fast balladenhafte Songs wie “Of a guilty man“.

Es gibt Songs wie “The legend of Waiking Sam“, der an Kompositionen von Bloodsucking Zombies from outer Space erinnern.

Es gibt Songs wie “As the whisper grows“ die enorm nach vorne gehen und nach amtlichen Tanzen verlangen.

Zum Ende des Albums lässt die Band einen Hören, dass sie auch große Fans von Metallica sind. Der Sound als auch der Gesang erinnert bei einigen Songs am Ende des Albums schon sehr stark an die Band aus San Francisco.

Fans von CRIMSON GHOSTS werden eine Weiterentwicklung bemerken, die ja an sich nichts schlechtes ist und eben der Lauf der Zeit ist.

Was mir persönlich etwas zu viel ist, ist die Unterschiedlichkeit der Songs. Das ist vom Können alles ohne Tadel, jedoch fehlt mir ein wenig der rote Faden, vor allem stilistisch.

So bleibt für mich “Forevermore“ ein Album was musikalisches Können herausragend zeigt aber irgendwie zu wenig hat um mich ganz und gar zu begeistern. Vielleicht schafft die Band es live. Die Jungs sind diesen Sommer auf einigen Bühnen zu sehen. Wo genau, kannst du auf der Homepage der Kölner Band nachlesen.

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