Dies scheint nur der Anfang der Gewaltspierale von Rechts zu sein, denn auch den den nachfolgenden Tagen wurden weite Punks von bewaffneten Neo-Nazis bedroht.
Die öffentliche Berichterstattung über den Mord in den lokalen Medien beschränkt sich in allen Zeitungen auf kleine Artikel. Die zitierte Westfälische Rundschau bildet bereits die Ausnahme, wenn sie in einem Nebensatz auf den rechten Backround des Mörders verweist. Seit einigen Jahren gibt es zwischen Polizei und Medien die Absprache neonazistische Gewalttaten und Aufmärsche zu verschweigen. Fühlen sie sich tatsächlich einmal genötigt über die Aktivitäten der Neonazis zu berichten, so wird die rechte Bedrohung verharmlost.
In Gedenken an Thomas S., aus Wut und Trauer über den neonazistischen Mord und die lokale Ignoranz gegenüber der von Neonazis ausgehenden Gefahr in Dortmund rufen antifaschistische Gruppen und das Dortmunder Bündnis gegen Rechts daher für den kommenden Samstag zu einer Mahnwache und Demonstration in der Dortmunder Innenstadt auf.
Die Mahnwache beginnt um 12:00 UHR am Tatort an der Kampstraße. Von dort startet anschließend um 13:00 Uhr die antifaschistische Demonstration.
Kein Vergeben - Kein Vergessen




