Überraschung! Als ich diese Platte von den Ratchets zum Review erhalte, merke ich überhaupt erst, dass es nur eine EP ist. Mal sehen, ob ich länger für dieses Review brauche, als ein Durchlauf der vier Songs.
Mal schauen, ob ich es schaffe, den Namen einer Band nicht zu schreiben, der mir sofort als Vergleich einfiel. The Cl… Eddie & The Hot Rods!
The Ratchets kommen aus New Jersey, sind schon seit einer Weile unterwegs und haben hier B-Seiten oder anderweitig eher schwierig zu findende Stücke neu veröffentlicht. Das könnte für Fans besonders interessant sein. Mich macht es vor allem neugierig auf das weitere Werk der Band, denn seien wir ehrlich, vier Songs sind schnell vorbei. Wenn das die B-Seiten sind, dann ist der Rest sicher auch sehr ordentlich.
Dass The Ratchets aus den USA kommen, musste ich auch erst mal dem Infotext entnehmen. Bis auf das Fehlen eines entsprechenden Akzents deutet eigentlich nichts darauf hin, dass dies kein Spät-70er englischer Punkrock ist. Eher gemächliches Tempo, ein leicht abgefuckt klingender Sänger, aber immer gute Melodien. So klar produziert, dass man kein Brett oder keinen Matsch hat, sondern die Instrumente raushört, und das kommt der simplen, melodischen, und irgendwie sehnsüchtigen Lead-Gitarre zugute.
Wenn man so etwas (wie ich) mag, hat man hier gut gemachten Nachschub, denn zugegebenermaßen kann man sich die alten Bands teilweise nicht mehr zum 500sten mal anhören.
Epilog: Die Zeit war doch schneller um, als ich schreiben konnte.




