Es gibt eine Vielzahl kleiner Labels, die liebevoll geführt und mit einem Riecher für interessante Musik ausgestattet sind. Sie finden nicht immer aber oft, interessante Bands, deren Schaffen oft nicht im Rampenlicht steht. Es sind meist Bands, die mit viel Herzblut und Enthusiasmus ihre Musik machen. Oft sind sie nur einem kleinen Kreis loyaler, treuer Fans bekannt. Viele kleine Mikrokosmen innerhalb des großen Sonnensystems der Musikwelt.
So ein kleines Label ist “Barhill Records“ aus dem Saarland und diese besondere Band ist MIKROMOON aus der Hauptstadt des Saarlandes.
MIKROMOON haben im Oktober 2024, ebenfalls im Saarland, das Album “The nearest distance“ aufgenommen und fast 1 ½ Jahre später erscheinen acht Songs auf Vinyl und digital. Der kürzeste Song hat eine Laufzeit von 03.44 Minuten und der längste Song hat eine Laufzeit von 07.24 Minuten. Eine überraschende Bandbreite und symptomatisch für die Band.
MIKROMOON nennen ihren Sound “Independent Moongaze“.
Was soll das nun wieder heißen?
Man nehme eine rockige Basis, verbinde diese mit Indierock, Wave, etwas Grunge einer Prise Psychedelik, Blues und Postpunk. Oder anders gesagt:
Ein schweres Schlagzeug treibt und stützt die Songs, die vor allem von eben diesem Instrument, dem Bass und der Stimme von Sängerin Annina Casalino getragen werden. Es gibt dazu leichte Unterstützung durch Keyboards und allerlei Effekten.
Es ist keine laute Musik die MIKROMOON machen. Es ist ein leiser, jedoch entschiedener Sound der die hörende Person einlädt, sich der Musik hinzugeben.
Es ist Musik zum Träumen, Abschalten, Nachdenken und für das bewusste Hören.
Mal düster, mal kraftvoll, mal melancholisch und mal voller positiver Energie.
MIKROMOON haben ein Album veröffentlicht was Aufmerksamkeit verdient. Die Aufmerksamkeit die die Band erhalten wird, ist jedoch höchstwahrscheinlich nicht so hoch, wie es der Musik angemessen wäre.
“The nearest Distance“ ist ein großes Album für Liebhaber, für Fans kleiner Bands.




