Endlich!
Nachdem ich mehrmals SKASSAPUNKA aus Mailand im kleinen “Schokoladen“ in Berlin gesehen habe, ist es mir ein Bedürfnis, diese Band vorzustellen.
SKASSAPUNKA gründeten sich 2008 in Mailand. Die Jungs liebten Punk und Ska und wollten der Welt zeigen, was sie können und wo sie stehen. Der Band war es von Anfang an ein Bedürfnis gegen die politische und gesellschaftliche Lage anzusingen. Zu viel lief und läuft schief. Ganz klar links und mit viel Energie veröffentlichten sie bisher sieben Alben. Die hier besprochene EP “Aldo Chiama Ancora“ erschien 2025.
Die Band singt größtenteils in ihrer italienischen Muttersprache, aber es gibt auch ein paar Songs die die Band auf englisch gesungen hat. Auf dieser EP gibt es acht Stücke die allesamt in italienisch gehalten sind.
Die Band spielt im Großen und Ganzen Ska-Punk. Ich würde die Band vom Stil her einschätzen wie eine Mischung aus Talco (die auch auf der EP mitgewirkt haben), den legendären Banda Bassotti, etwas von FFD und einer Prise Los Fastidios (auf deren Label KOB Records drei Alben der Band erschienen sind). Dazu gesellt sich ein ganz eigener Charakter der Songs, was an dem sehr gut akzentuierten Gesang liegt, aber sicherlich auch daran, dass die Band schon 18 Jahre existiert und die Richtung klar ist.
Die Band ist nicht nur politisch aktiv. Sie sind auch Fussballfans. Sie haben Konzerte für die Fans von St. Pauli und dem FSV Mainz 05 gespielt.
Die Konzerte der Band sind immer wieder Partys. Zusammenhalt wird zelebriert. Es wird getanzt, getrunken und gelacht. Jeder weiß, was es bedeutet, bei einem Konzert der Band zu sein.
SKASSAPUNKA wünschen sich immer noch eine besser Welt. Damit sind sie nicht alleine und jeder der die Band hört und sieht, wird verstehen, dass es sich hier um eine Band handelt, die das was sie singt auch genauso meint.
SKASSAPUNKA machen den Soundtrack für die Menschen die sich eine bessere, gerechtere Welt wünschen.
Wer Talco, FFD oder Banda Bassotti mag, wird auch SKASSAPUNKA in sein Herz schließen können. Die Band hat es verdient.
Die Jungs sind dieses Jahr noch gut unterwegs.




