Ich habe mir ja lange nichts neues vom deutschen Punksektor gekauft. Die aktuellste Platte in meinem Repertoire ist nun ja auch schon vom letzten Jahr. Aber auch dieses Jahr hör ich mir verdammt oft Pascow an. Die haben aber auch ein feines Album ins Vinyl ritzen lassen. 13 druckvolle Songs, die einfach punkrocken. Mal geht es schön schnell und wütend zur Sache und mal etwas langsamer, aber dafür umso hymnischer. Immer begleitet von schönen Gesangsmelodien. Die deutschen Texte bewegen sich im Klischeefreien Bereich irgendwo zwischen der gut formulierten Eindeutigkeit von Knochenfabrik und den Fragezeichen hinterlassenden Texten von Turbostaat und dem ganzen chiffenumfeld. Apropos Knochenfabrik und Umfeld. Die Chefdenker Claus und der Kollege beteiligen sich künstlerisch auch an einem der Songs. Die Texte stehen alle schön groß im riesigen Hochglanztextheft, welches vom Artwork her auch was hermacht. Und für diejenigen, die sich wieder mehr für die Vinylfarbe interessieren tun, als für die Mucke, hier die Info, dass es nicht schwarz sein tut, sondern aussieht, wie rosa Marmor.
Diese Website verwendet ausschließlich technisch notwendige Session-Cookies (für den Redaktionsbereich und optionale Benutzerkonten). Es werden keine Tracking- oder Analyse-Cookies eingesetzt.
Datenschutzerklärung →