EUPHORIA FADES – Ironic White

Review

EUPHORIA FADES

Ironic White

Genre
CD
Datum
22.09.2006
Autor
The King Det.
9 /10
Mein lieber Schwan, was wird den hier gebrutzelt? Hätte Frank Zappa Hardcore Metal gespielt, wäre wahrscheinlich diese herrliche Suppe an Gitarrenbrettern
und Schreigesang entstanden. Die Bandinfo lässt auf moderne Art ihre Worte für die Band sprechen und drückt genau das aus, was der Zuhörer auch zu hören bekommt. Astreinen New-School Hardcore, der aber nicht in die Screamo-Ecke rein gedrückt gehört. Einen kleinen Minuspunkt finde ich dennoch auf dem Cover wie auf der Homepage, da ich keine Texte finde und es sehr schwer ist, den Sänger zu verstehen, trotz der sehr guten Aufnahme, die im übrigen im Dezember 2005 in Eigenproduktion entstanden ist. Einen Vergleich zu finden ist schwer, und ich müsste Bands nehmen die mit viel Temperament nach vorne bolzen wie Bubonix oder Kurhaus, mal eine stille Melodie in den Vordergrund gelegt, und auch gleich im selben Moment kommt ein volles Pfund Power nach vorne geprügelt. Live sind sie bestimmt ein wahrer Knaller! Sehr gut ausgearbeitete Stücke die den Metal in keiner weise vergessen lassen. Im Gesang ist die Verzweiflung und Enttäuschung sehr ausgeprägt und die Stimmung kommt an. Diese Drei Musiker um die Zwanzig kommen aus Marburg und werden mit ihrem Debüt-Album noch viele Freunde finden! Mich haben sie gefunden!

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