Bei diesem Album handelt es sich um das Debüt von vier Schweden an den Instrumenten und einer Schwedin am Gesang, die sich dem Horrorpunk verschrieben haben. Die Stimme der Sängerin kann was. Ist zwar recht zurückhaltend, strahlt jedoch mehr Energie aus als beispielsweise das Organ der Annex 5 Sängerin. Los geht das Album mit einem Song, der mir zumindest schon mal einen Ohrwurm verpasst hat. Anschließend folgt ein kurzer Smasher, der auch zu überzeugen weiß. Kuschelig geht’s dann im nächsten Song weiter, der live durchaus dazu führen kann, dass sich die Horrorpunks ihre Freundinnen schnappen und sich mit ihnen eng umschlungen im Kreis drehen. Aber dann ist auch gut mit Romantik und es geht wieder durchgängig fixer zur Sache. Die Melodien sind eingängig und die Songs angenehm mitgrölkompatibel. Viel Text muss man sich dazu nicht merken, da die Liedtexte selten über acht Zeilen hinaus kommen. Und auch wenn man anfangs den Eindruck hat, dass sich die Lieder alle ein wenig ähneln und die Riffs ohnehin nicht die neuesten sind, so muss man doch sagen, dass es sich hier um ein absolut hörenswertes Album handelt. http://www.thespookshow.net
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