
Schön warm ums Herz wird einem auch bei den zu rezensierenden Delinquenten: Snapshot Lamento. Die spielen naemlich Hardcore auf eine Weise dass die akute Gefahr besteht dass das naechste brötchen morgens ins lehre greift. Eine brutale Platte haben die Belgier da auf digitalisierungsfaehiges Plastik gebannt. Ohne Gnade und viel rumgemache gibt es immer schön was drauf. Der Gesang ist hauptsächlich Englisch und zwischendurch auch mal Französisch.
Auf dem Silberling Do Androids dream of electric sheeps geht es Tempomässig ziemlich abwechslungsreich zu, obwohl das Pendel zu sehr schnellen Nummern ausschwingt. Ultraschnelle Tracks mit extremem Shoutgesanfg wechseln sich mit langsameren bzw im Takt wechselnden Titeln mit „normalem“ Rockgesang.
Die Platte überzeugt mich, obwohl kein Hardcore Fan, da sie abwechslungsreich, und mit dem richtigen Schuss Leben angehaucht ist. Die Luxemburger haben Bock auf das was sie machen, und ziehen es ohne großes Lamentieren durch, das kann man hören. Auch in Indien!
Band: Snapshot Lamento
Album: Do Androids dream of electric sheep
Format: CD
Label: Winged Skull / Radar
Dauer : ca 37 Minuten
Erschienen: 15.09.2007
Tracklist:
1. Renaissance
2. Reveille
3. Desiderata
4. Cité Radieuse
5. 4 Shots
6. Cas Malaparte Case
7. The Falcon And The Blackbird
8. New Voice
9. Potemkin Revisited
10. Pora
11. Being And Nothingness
12. Halloween
On the Web
* was in einer Stadt mit absolutem Dauersmog übrigens wirklich keine Schwierigkeit ist!
** also wer sich gerne umbringen möchte, indem er Autoabgase in einen Abgeschlossenen Raum leitet, sollte sich erst mal vorort (Delhi, In) davon überzeugen ob das wirklich die beste Idee ist! Hust !



