GWEN STACY – The Life I Know

Review

GWEN STACY

The Life I Know

Genre
CD
Datum
22.01.2008
Autor
Frank
7 /10
Interessierte Comicleser fragen sich jetzt vielleicht, was der Name soll. Ist doch der Name Gwen Stacy fest mit SPIDERMAN verbunden. Es könnte durchaus sein, den so wütend wie die Musik klingt, war Spiderman sicher auch als er seine Geliebte Gwen Stacy tot in den Armen hielt.
GWEN STACY aus Indianapolis haben sich 2004 gegründet und sich ihren wütenden Hintern blutig gespielt, um nicht nur in ihrem Heimatbundesstaat Indiana bekannt zu werden sondern in den gesamten Staaten.
Das Touren hat der Band gut getan. Die 13 Songs klingen überaus routiniert eingespielt, für die erste Scheibe.
GWEN STACY haben ihre Wurzeln im Hardcore, sind aber musikalisch nicht festgefahren. Viele Breaks, Tempowechsel, zweistimmiger Gesang dominieren die Songs. Sie sind abwechslungsreich und anspruchsvoll.
Song Nummer 9 " Sleeping in the Train Yard " ist mit seinem träumerisch, traurigen Intro ein krasser Break, und auch der einsetzende Gesang kann die traurige Stimmung nicht übertünchen. Ein sensibel, traurig und verzweifelten Songs langsam und bedacht zu spielen schaffen nicht viele Hardcore Bands. Zu sehr sind viele darauf erpicht, möglichst hart und brutal zu sein. Nur wer richtig Hardcore ist, ist eben nicht nur brutal sondern hat auch Gefühle und Emotionen. Alleine mit diesem Song schafft die Band es, meine Sympathien zu erobern. GWEN STACY werden es sicher nicht leicht haben, den anspruchsvolle Musik ist nix für den einfachen Konsum, aber wer sich auf diese Musik einläßt der bekommt eine Hardcore Platte serviert, wie es sie nur selten gibt.

Label: Ferret Music
Vertrieb: Soulfood

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