
Halten wir uns an die Fakten.
Die vier Jungs sehen allesamt noch recht jung aus. Das ist das Erstaunliche an KILROY.
Die Band spielt eine Mischung aus Mod, Garage und Soul der frisch aus den 60ties zu kommen scheint. KILROY sind anders als viele ihrer Bandkollegen die ähnliche Musik machen. Trash ist der Band fern. Sauber, geradezu filigran kommen die Melodien daher. The Beatles sind nicht weit, und doch waren The Beatles nie so frisch, wie KILROY klingen. Das soll kein Frevel sein, sondern einfach zeigen, dass KILROY es geschafft haben, den Sound der in den 60ties an jeder Straßenecke zu hören war in die Neuzeit zu retten. Die Aufnahme ist super. Der Gesang, Front – und Backgroundgesang, könnte nicht besser sein. Die Orgel wird bei KILROY nicht nur sauber gespielt, sie gibt den Songs auch wichtige Akzente. Aus diesen Zutaten kochen KILROY ein Süppchen was aus 12 Songs besteht, von denen jeder ein Kleinod und ein Tribut an die 60ties ist. Dass die Band bisher schon in ganz Europa unterwegs war, zeigt dass im Underground doch noch was möglich ist. KILROY sind eine Band die ganz groß werden können. Ein fantastisches Debutalbum.
Label: Freak me Out Frank Record Company
Vertrieb: Soundflat



