
Auf 50 Minuten gibt es 16 Stücke, die ihre Heimat ohne Frage in den nördlichen Gefilden der deutschen Punkrockrepublik haben. Keine Frage. Schräge und melodiche Gitarren, schräger und ausdrucksvoller Gesang, schräge und teils durchdacht-gute Texte. Punk, klar! Deutschpunk auch.
Dass, wie ich in einem Review gelesen habe, diese Platte sich erst ach mehrfachem Hören dem Zuhörer öffnet, mag ich glauben, aber nach dem ersten Hören brauche ich erstmal eine Pause. Kann mir gut vostellen, dass sie noch öfter läuft, aber der erste Eindruck haut mich nicht um.
Auch mag ich nicht mehr in den Anschreiben lesen, dass die Musik fernab jeder Schublade ist, zwischen den Stühlen eben. Ich mag auch nicht zwischen den Stühlen sitzen, sondern erfreue mich über festen Halt, auch auf einem unbequemen Stuhl.
Trotz allem, wer Deutschpunk mag, vor allem eckig, ist hier richtig.



