The Deep Eynde – Blackout: The Dark Years

Review

The Deep Eynde

Blackout: The Dark Years

Genre
CD
Datum
06.12.2008
Autor
Frank
0 /10
Das fünfte Album der Horrorpunker aus Kalifornien bezeichnet die Band selber als Werkschau. Leider lag meinem Exemplar die angekündigte DVD nicht bei, so dass ich mich nur auf die CD beschränken kann. Mit achtzehn Songs ist die CD für Bands aus den USA ungewöhnlich lang. Dadurch dass viele Songs die 4 – Minuten – Schallgrenze überschreiten, bekommt man hier also richtig was geboten für sein Geld. Ob man allerdings nach vier Alben und vier Singles schon ein Best – Of Album herausbringen muss, ist für mich sehr fragwürdig. Immerhin ist die Band in diesem Jahr erwachsen geworden. DEEP EYNDE feiern in 2008 ihr achtzehnjähriges Bandbestehen. Somit ist die Veröffentlichung des Best Of – Albums zumindest etwas nachvollziehbar.

Die achtzehn Songs zeigen sehr gut den Werdegang der Band. Die ersten Songs von DEEP EYNDE sind eher im Bereich des düsteren Rock und späten New Wave anzusiedeln, und waren noch relativ harmlos. Die Band wurde in ihrer Geschichte immer härter und nahm den Rockabilly als weiteres Stilelement in ihre Musik auf. So sind die jüngeren Songs deutlich härter und düsterer. Diese Songs wissen auch mehr zu gefallen, da durch den Stilmix das Dunkle der Musik von DEEP EYNDE mehr Farbe und ein Gesicht bekommt. Die Bilder die die Band malt sind konkreter. Nicht mehr so verschwommen und verträumt wie am Anfang der Bandgeschichte. Insgesamt zeigt die Band auf diesem Album einige Gesichter. Gesichter die sich in 18 Jahren immer wieder geändert haben. Genau diese Gesichter reflektieren sehr gut den Werdegang der Band. Somit ist dieses kleine Best Of – Album durchaus hörenswert.

Auf der fehlenden DVD sind zusätzlich noch alle Videoclips der Band enthalten sowie Interviews und diverses Bonusmaterial von 1990 bis heute.
Horrorpunk – Fans machen hier garantiert nix falsch.

Label: I used to fuck People like You in Prison Records
Vertrieb: SPV
VÖ: 14.11.2008

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