
Aber zur Musik. Und die hat mich auch nach mehrmaligem Hören leider nicht vom Hocker gehauen. Die Aufnahme ist recht anständig, eben für eine Erstveröffentlichung mit kleinen Mitteln.
Stück Nummer 1 kommt als instrumentales Intro, das aber viel zu lang, nämlich über 2 Minuten erst einmal Langeweile bei mir weckt. Wäre vielleicht ganz gut gewesen, wenn das erste Stück auf einer Erstveröffentlichung kracht. Tut es leider nicht.
„Unterwegs“ kommt da schon besser. Ganz D-Punk-typisches Gitarrenaufspiel, das mich u.a. an Rasta Knast, alte WSK oder viele andere Bands, erinnert, dann ein Break und endlich die Stimme des Sängers, die mich dann aber auch leider nicht überzeugen kann! Besungen wird das Tourleben zwischen Köln, Istanbul und Las Vegas. Textlich aber irgendwo ein wenig pubertär. Wünsche Euch trotzdem viel Glück beim Erreichen der Ziele.
So könnte es jetzt weiter gehen. Ich würde bei jedem folgenden Stück positive wie auch negative Dinge finden.
Zusammengefasst erwarten den Hörer hier 6 Stücke, die irgendwo zwischen bodenständigem D-Punk und seichtem Pop-Punk liegen, an vielen Stellen noch nicht ausgefeilt, vor allem im Songwriting, dem Gesang und in der Instrumentenabstimmung. Textlich werden die typischen Themen aus Leben und Politik besungen, aber auch nicht besonders hervorstechend.
Für eine Erstveröffentlichung ok. Hoffe, dass bei der nächsten CD mehr passiert.



