
DIE PHILS hatten zu der Zeit gerade angefangen, als XARECROWS und DIE HEILIGEN DREI KÖNIGE den Zenit ihrer Bandgeschichte erreicht hatten. Seitdem gibt es die Band, und ein paar Mal im Jahr läuft man sich auch über den Weg. Die Welt ist im großen Berlin auch ziemlich klein. Nun höre ich die neue Scheibe, und bin schon fasziniert. Die Band macht immer noch Teeniepunk. Und das nicht schlecht. Textlich ist die Band, wie auch musikalisch besser geworden. Aber es ist immer noch der eingängige poppige Punkrock mit Funpunk – Wurzeln. Ironie, Wortwitz und pure Ehrlichkeit sind die Grundfesten der Songs. Lieder wie “ Hätte Hätte Hätte “ sind aber auch auf der Scheibe und geben dem Album Tiefgang. Das sind Songs, die der Gesellschaft den Spiegel vorhalten. Lieder die zum nachdenken anregen. Und wenn man sich jetzt fragt, warum eine Band wie DIE PHILS auch solche Songs spielt, dann sagt die Band “ Ich will dass Ihr euch selber fragt, ob Ihr das Ganze hier versteht. Wer hat euch eigentlich gesagt, dass es nur eine Richtung gibt “. In diesen Zeilen steckt nicht nur Protest, sondern auch die Lebenserfahrung die die Band mittlerweile hat.
DIE PHILS sind immer noch zwischen Pubertät und Politik zu Hause, und das was sie kann macht die Band nicht übel.



