Warum Findus gerade jetzt ein Album veröffentlichen mit dem Namen "Mrugalla" lässt sich nur spekulieren. Vielleicht hat es ja mit aktuellen Plagiatsvorwürfen zu tun? Denn Edgar Mrugalla fälschte ab 1971 Bilder namhafter Künstler wie Picasso, van Gogh oder Monet. Bei Findus kann jedoch nicht die Rede von Fälschung sein, hier präsentieren sie 14 neue Tracks gekleidet in schönen Indie-Rock mit kryptischen Texten in deutscher Sprache. Die fünf, inzwischen in Hamburg ansässigen, Jungs von Findus haben mit "Mrugalla", den Nachfolger von "Sansibar"(Okt. 2009), auf dem Hamburger Label Delikatess veröffentlicht. Die Stücke haben einen hohen Wiedererkennungswert mit eingängigen Texten bei denen man spätestens beim zweiten mal hören den Refrain drauf hat. Leider lässt die Vielseitigkeit von "Sansibar" auf dieser Platte etwas nach und es fehlt irgendwie der richtige "Knüller".
"Mrugalla" erscheint auf Vinyl, CD und Digital. Das Cover ist wie auch schon bei "Sansibar" im Comic Artwork gestaltet und lässt auch hier den Bezug zum Norden der Republik durchscheinen.




