SELFISH HATE – UNBREAKABLE

Review

SELFISH HATE

UNBREAKABLE

Genre
CD
Label
DISTRICT 763 RECORDS
Datum
08.08.2011
Autor
Frank
6 /10

An wen erinnert das Cover?

An den großen grünen Hulk, oder auch an das Cover der “Mein Kopf dem Henker“ von Troopers aus Berlin. Natürlich soll das Cover nicht in erster Linie abkupfern, sondern zeigen, was SELFISH HATE sind. Die Jungs aus Freiburg im Breisgau sind stark, lassen sich nicht klein kriegen und leben ihr Leben. Eben wie man im Hardcore ist, unverwüstlich und kraftvoll für sein eigenes Leben stehen.

SELFISH HATE machen keinen Hehl daraus, was sie sind. Sie sind eine Hardcore-Band der amerikanischen Schule. Wer also auf Agnostic Front, Madball und ähnliche Kaliber steht, wird mit SELFISH HATE eine Menge anfangen können.

Die Produktion ist fett, der Gesang kraftvoll, die Gitarren aggressiv und der Sound abwechslungsreich. Es ist alles da was es braucht um in der Hardcore-Szene bekannt zu werden. So gesehen ist “Unbreakable“ eine echt gute Scheibe.

Was die Band dann aber doch wieder in den Topf der Masse zurückbringt sind die Texte. Hier wird genreüblich das besungen, was viele Bands vorher und sicherlich auch in Zukunft besingen werden. Familie, das eigene Leben, der Hass und die Wut die man bekommt, wenn man in der Welt unterwegs ist, die Ungerechtigkeit von Krieg und die Sehnsucht nach einer besseren, gerechteren Welt. Das macht die Band alles nicht schlecht, ist aber bis auf wenige Ausnahmen eben Standard. Dafür dass es den Vierer aus Süddeutschland schon 5 Jahre gibt, hätte man da mehr draus machen können. So ist “Unbreakable“ eine ordentliche Hausnummer, die mit acht Songs für den kleinen Ausbruch für Zwischendurch bestens geeignet ist.

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