Eine Plattenkritik schreiben hat in einigen Fällen etwas vergleich-bares mit einer Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Man will den/die Künstler nicht herunterputzen, unsd doch fällt es mitunter sehr schwer eine vernünftige Balance zu halten.
Mit den positiven Aspekten kann ich mich hier auch (leider!) nicht allzu lange aufhalten. Das Booklet ist sauber gearbeitet und die Produktion insgesamt sehr annehmbar. Doch bereits beim lesen des Promotextes wird mir ulkig. Da werden die Musiker aus Zwiesel (dort bläst man besser weiter lieber nur Glas) als die "3 Spassvögel" hingestellt. Schade nur, dass ich nichts heiteres finde. Bei allzu pubertär- chauvinistische Zeilen wie ""..und dann habe ich zu der Schlampe gesagt: Und mein Orgasmus war nur vorgetäuscht!"wohl nur naheliegend. Es gibt Deutsche Bands die nur in Englisch singen,und man rät ihnen doch mal was in heimischer Mundart zu bringen. Im Fall der Zitronenpüppies rate ich zum umgekehrten Weg...



