Was für ein Bandname VIETCONG PORNSÜRFERS!
Polarisierend, provozierend, verwirrend und unheilvoll. Wer sich so nennt, der führt doch was im Schilde.
Was für vier Schweden als reines Spaßprojekt begonnen hat, ist mittlerweile eine vollwertige Band geworden, mit Touren und Festivalauftritten.
Die vier Schweden veröffentlichen mit “We Spread Diseases“ ihr zweites Album. Die Veröffentlichung erscheint auf ihrem eigenen Label. Aber nicht nur wirtschaftlich macht die Band vieles selber auch musikalisch gehen sie eigene Wege.
Natürlich fallen einem beim Hören einige Bands ein, die dem Vierer ähneln. Gluecifer sei da genannt. The Generators passen auch. Wenn The Hives straighter spielen würden, wären sie vielleicht so was wie die VIETCONG PORNSÜRFERS geworden.
Der Stil der Band ist eine Mischung aus (´70er) Punk, ´80ties Rock, einer Menge Glam, Garage und einer Ladung Verrücktheit.
Die zwölf Songs wurden in vier Tagen im Studio eingeprügelt. Eingespielt würde als Bezeichnung nicht passen, denn so viel Energie wie in den Songs steckt und so geladen wie die Band ist, ist da so viel Pfeffer drin, dass kein Bein still stehen bleibt. Es wird geschrieen, gesungen, gerockt und doch insgesamt recht harmonisch Krach gemacht.
Es macht Spaß dieses Album zu hören und sich dem Sound hinzugeben. Die Musik ist ein Ausbruch, die Energie Kraft gebend und die Texte sind oft zum schmunzeln.
Und wenn du dich gefragt hast, wer den besten Song der Welt geschrieben hat, dann höre dir den dritten Song “The best Song“ an. Wenn du dann meinst, deine Band kann es besser, dann sagen die Schweden in Track 7 “I hate your Band“ und wünschen dieser mit Song Nummer Vier “Selfdestructive“. Yeah! “Don´t look Back“…und ab dafür!
Schweinegeile Scheiße ist das hier!




