AEON SABLE – Aequinoctium

Review

AEON SABLE

Aequinoctium

Genre
CD
Label
afmusic
Datum
18.10.2013
Autor
Karsten Conform
7 /10
Es ist Herbst, die goldgelben Blätter hauchen Ihre letzten Atemzüge an den Bäumen und die Sonne kommt erst am späten Vormittag über den Horizont um nach gefühlten 2 Stunden auch schon wieder unterzugehen, wenn man sie überhaupt zu Gesicht bekommt. Das morgendliche Eiskratzen auf den Autoscheiben beginnt, es wird langsam Winter. Die richtige Zeit um sich mit melancholischer Musik eindecken, in Form von CDs aber auch sinnbildlich übertragen beim anhören der Musik auf dem Sofa mit einer kuschligen Decke, bei Kerzenschein und einen halbsüßen Wein. Da ich kein Wein trinke, schwenke ich auf einen honigsüßen Likör um, der auf meiner zweiliebsten griechischen Insel "Samos" erzeugt wurde und ergötze mich am dritten Mini-Album der Essener Gothicrocker AEON SABLE. Für mich allerdings, sind es die ersten düsteren Töne die ich von den beiden Musikern Din-Tah Aeon und Nino Sable höre. Und schon nach den ersten Tönen des Titeltracks "Aequinoctium" höre ich sofort "Killing an Arab" von THE CURE heraus. Wenn man jetzt noch den Sound der einzigartigen FIELDS OF THE NEPHILIM und der fast ebenso unerreichbaren SISTERS OF MERCY mit hinzunimmt, hat man den Sound des 5 Track Mini-Album perfekt getroffen. Einzig der Gesang von AEON SABLE kann mit den außergewöhnlichen Stimmen von Robert Smith, Carl McCoy und Andrew Eldritch nicht mithalten. Trotzdem fällt es mir leicht beim hören dieser fünf großartigen Songs in "schwarzen" Erinnerungen zu schwelgen. 
5 Tracks in über 30 Minuten Spielzeit hört sich akzeptabel an, aber der 6te "Hidden-Track" passt überhaupt nicht auf diese E.P. und zerstört nach meinen empfinden, die aufgebaute Stimmung gänzlich ! Auch ein kleines Booklet mit den Texten und weiteren Informationen hätte dem Mini-Album gut getan.
"Aequinoctium" hätten mehr Punkte verdient gehabt, aber so gibt es nur 7 Punkte

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