AUTONOMADS – one day this will all be gone... everything now !

Review

AUTONOMADS

one day this will all be gone... everything now !

Genre
LP
Label
Antikörper-Export
Datum
29.08.2014
Autor
Karsten Conform
6 /10
Es ist gar nicht so einfach an Informationen über die 4 Jungs und das Mädel von AUTONOMADS aus Manchester heranzukommen. Sie haben zwar eine Facebook-Seite, aber dort geben sie nicht viel über sich preis und auch ansonsten findet man nur wenig über das Quintett im Internet. Immerhin habe ich herausbekommen, das "One day this will all be gone... EVERYTHING NOW!" das dritte Album der AUTONOMADS ist und sie sich 2007 gründeten, aber meine Hand lege ich für diese Daten nicht ins Feuer.
Die 40 Minuten des Albums beginnen erst einmal mit einen Schlagzeugintro und das hört sich irgendwie künstlich an. Nach den Konzertbildern die es im Netz gibt, bearbeitet Drummer Porl aber ein ganz normales Schlagzeug, auf dem Album hört es sich trotzdem künstlich an. Nebenbei singt Porl auch noch im Background, wie fast alle Bandmitglieder, außer Ehliot, der sich auf sein Bassspiel konzentriert... und das macht er sehr gut. Muss er auch, denn die AUTONOMADS spielen eine Mischung aus Dub, Reggae und Punk und da ist das Bassspiel ja enorm wichtig (sagt einer der selber Bass spielt *fg*).
Und so kann ich OPERATION IVY genauso heraushören wie THE CLASH und CHUMBAWAMBA ! Letzteres vor allem wenn Perkie, die auch den Synthesizer und die Tastenharmonika bedient, mitsingt. Leadsänger sind aber Robbie Wild und Eeyun, die beide auch in die Gitarrensaiten anschlagen. Durch den mehrstimmigen Gesang kommt auch dieser Part richtig gut auf dem Album heraus. Also musikalisch passt hier alles, auch wenn die ersten Songs nicht gleich die Highlights des Albums sind. Spätestens beim 4-5 Song reißt es mich jedes Mal aus dem Hocker ! Bis zum 9 Song "Breadline Britain", der richtig schön nach vorne geht bin ich vom Album sehr angetan. Aber dann kommt mit dem zehnten und dem letzten, dem zwölften Song leider die Wende. Auf einmal schenkt die Platte in einen akustischen Gitarren-Song bzw. in ein Gesangsduett um. Das geht gar nicht :-( Da kann auch der fetzige elfte Song "Notes from the Underground" nichts dran ändern.
Ich kann leider nichts zu den Texten erzählen, weil mir weder ein Booklet noch ein Textblatt vorliegt. Mein Englisch ist einfach zu schlecht um den kompletten Text raus zuhören, beim Lesen fällt mir das übersetzen wesentlich einfacher. Und da mir überhaupt nichts vorliegt, gibt´s wie üblich einen Punktabzug.
Einen Pluspunkt gibt´s dafür, dass das Album auf Vinyl samt einen Downloadcode erscheint. Dafür geht mein Daumen weit nach oben.
Trotzdem kann ich keine 8-9 Punkte vergeben. Diese 2 Songs zum Ende hin, vermiesen diese ansonsten gute Platte :-(
Daher gibt es nur 6 Punkte !

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