
Also ersteres gibt es auf der zweiten E.P. der 5 Berliner „Welk“ nun, zweiteres fällt meiner Meinung nach wieder etwas zu leise aus. Ich alter Mann brauche den Gesang halt etwas lauter ;-)
Musikalisch beginnt KORA WINTER erster Song „Bluten“ so, wie Ihr Erstlingswerk mit „Ende aller Wege“ (vom Abspann mal abgesehen) endete, mit einem fetten harten Soundgewitter. Allerdings mischt sich ab Mitte des Songs, also ab der 3 ½ Minute, ein Saxophon-Solo in den Song rein. Dieser Solo-Part passt einfach überhaupt nicht rein. Dieses Experiment ging also mit warmen-biegsamen und durchdringenden-näselnden Klängen in die Hose :-(
„Stiche“ stechen wieder ins Herz und lässt mein Puls 5 ½ Minuten rasen ! Geil ! Ohne wenn und aber ein Hit !!!
Aber dann kommt das Schmerz-Lyrik-Gedicht „∞“ (Es war einmal ein Fischer), mit dem ich überhaupt nichts anfangen kann. Ist dieses Gedicht zum auffüllen der E.P. gedacht ??? Das hat mit Hardcore überhaupt nichts zu tun und ist völligst fehl am Platz.
Gut das der vierte und leider auch schon letzte Song „Narben“ wieder ordentlich nach vorne geht, aber auch nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass „Welk“ im Endeffekt nur halb so viele Songs und Spielzeit aufweisen kann wie KORA WINTER brillantes Erstlingswerk „Blüht“.
Und so fällt die Bilanz leider recht nüchtern aus 2 ¾ Songs grandios + ¼ naja, der Versuch missglückte + 1 Songs häää ??? => Neee geht gar nicht....



