RATHER RACCOON – Low Future

Review

RATHER RACCOON

Low Future

Genre
CD
Label
Wolverine Records
Datum
15.01.2020
Autor
Frank
6 /10

2009 gründeten sich RATHER RACOON in Bayern. Drei Männer und eine Frau die einen vom Cover ihres ersten Longplayers in einer Mischung aus Langeweile, Lethargie und möglicher Wut die zum aufstehen animieren könnte, anschauen.

Ihr Album heißt “Low Future“. Früher hieß das No Future, aber gut die Zeiten ändern sich.

Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung.

Begonnen wird das Album mit “Golden Days“ welches ganz passend mit den ersten Takten einen Klassiker des kubanischen Liedgutes beginnt. Hier sind die ersten Takte des Liedes “Chan Chan“ zu hören. So endet auch der Song. Dazwischen die Stimme von Liza die etwas schief und mit zu wenig Kraft gegen einen Punkrocksong ansingt. Weiter geht es mit Punkrock mit viel Druck. Musikalisch würde ich das Ganze was aus den Boxen kommt als eine Mischung aus ´77er Punk und gitarrenlastigem Streetpunk bezeichnen, der immer etwas zu hektisch gespielt wird. Gegen diesen Sound singen ein, zwei, drei und manchmal sogar vier Bandmitglieder an.

Die Arrangements der Songs sind grundsätzlich nicht schlecht, jedoch fast durchweg etwas zu schnell, eben hektisch runter gespielt. Dadurch hat es der Gesang häufig schwer mitzukommen und sich gegen die Gitarre und das Schlagzeug der Musik durchzusetzen.

Über gute Ansätze kommt “Low Future“ leider nicht hinaus.

Eigentlich könnte man nach 10 Jahren Bandgeschichte mehr erwarten.

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