OIRO, “Mahnstufe X“, das neue Werk der Oiro-Kritiker und der Verschwörungstheoretiker. Die Deutsche Mark war besser, wusste jeder. Nu, ham´wa den Oiro und alles geht vor die Hunde. Da ist “Mahnstufe X“ nur logisch, wa!
O.k., und jetzt nochmal mit Niveau und ohne schlechten Witz.
ORIO aus Düsseldorf haben am 07.02.2020 ein neues Album veröffentlicht.
Vier Jahre hat die Band für dieses...nun ja, Werk gebraucht.
Elf Songs sind auf der LP oder in der digitalen Veröffentlichung enthalten. Elf Songs die mich an Love A oder sperrige Pascow erinnern, aber auch an die Hamburger Schule. Auch an Musik-und Kunststudenten die endlich mal drauf los machen dürfen.
Das ganze ist irgendwo zwischen Hamburger Schule-Studentenpunk und Avantgarde-Krach. Hier und Da blitzen ein paar tolle Zeilen auf, wie:
Ist das Leben in den USA nicht echt das Letzte?
Ich hasse die Musik der Zeit. Ich will mich nicht daran gewöhnen!
Kein Haus ist groß genug, für euer Scheiss-Gefühl.
Für mich ist das Ganze zu anstrengend. Noch nicht mal von den Texten her, obwohl diese auch nicht gerade direkt nach vorne gehen. Vor allem ist es der Sound, der mich mit seinen Samples, krachig-noisigem Schlagzeug-und Gitarrenspiel recht schnell beginnt zu nerven. Muss ich so klar sagen.
OIRO ist nicht meine Baustelle.
Wer aber so was mag und wem Bands wie Love A oder Pascow zu direkt sind, der hat gute Chancen sich mit den vier Düsseldorfern von OIRO anzufreunden.


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