MARCH – GET IN

Review

MARCH

GET IN

Genre
CD
Label
CONCRETE JUNGLE RECORDS
Datum
07.09.2023
Autor
Frank
9 /10

Nein, ich bringe jetzt nicht den Spruch mit dem MARCH durch die Institutionen...

Der ist zu schlecht und wird der Band MARCH nicht gerecht.

Die belgisch-niederländische Band, bestehend aus zwei Männern und zwei Frauen haben mit dem Label Concrete Junge Records nicht nur eine neue Heimat gefunden sondern bringen nach drei Jahren auch ein bemerkenswertes Album auf den Markt.

Auf “Get In“ gibt es zwölf Songs die ordentlich druckvoll und mit engagiertem Krach nach vorne gehen.

Der Sound erinnert mich an The Baboon Show, aber auch an The Hives.

Mit dem Sound den die Band hier aufgenommen hat, passt sie rein von der Schublade mehr nach Skandinavien als nach Belgien und die Niederlande. Was aber natürlich auf der anderen Seite auch heißt, dass der Vierer noch nicht die Aufmerksamkeit erhalten hat, die er verdient.

Die Band macht viel richtig. Kräftiger, voluminöser Gesang der mal sehr ruhig, einnehmend sein kann und im nächsten Moment explodiert. Leise, Laut, Kreischen, sanftes Singen, all das kann Sängerin (und Gitarristin) Fleur. Es verwundert fast, dass das alles eine Person macht. Die Stimme würde ich gerne haben.

Gitarre, Bass, Schlagzeug machen auch nichts falsch. Das Schlagzeug gibt kräftig und unglaublich auf den Punkt den Beat vor, der Bass gibt einen kräftigen Unterbau und die zweite Gitarre macht den Sound richtig rund.

Ein Lob muss auch an das Studio gehen. Was hier aufgenommen wurde ist ein Pfund!

This ass kickin Rocksound is motherfucking cool.

Das Album kommt im schönen Digipack mit Booklet mit allen Texten. Wer mehr auf Vinyl steht, kann das Album im limitierten, farbigen 180 Gramm Vinyl ordern.

Die Band scheint auch eine ganz besondere Vorliebe für kleine Modellautos zu haben die im Mad Max-Style liebevoll aufgebaut worden sind.

Hier stimmt so gut wie alles!

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