Manche haben Benzin im Blut.
Manche haben vieles in den Adern, auch Blut.
Und manche haben den Rock´n´Roll im Blut.
Von diesen möchte ich erzählen, also denen mit dem Rock´n´Roll im Blut.
In einer Stadt im Südwesten von Deutschland, da gibt es nicht nur ein großes Universitätskrankenhaus und Brutplätze der in Deutschland seltenen Alpensegler (woher weiß der Schreiber so was?), es gibt auch eine überaus aktive Musikszene dort. Ein Aktivposten dieser Szene ist Christof Hoff. Christof bekam als Kind, als andere noch nahrhafte Muttermilch bekamen, schon reichlich Whisky Puff (ein unterschätzter Longdrink mit Milch und Whisky, kein Scherz). Als ob das nicht reichen würde, gab es statt Kinderlieder die Musik von Herrn Kilmister zu hören. Das prägte den kleinen Christof so stark, dass er, mittlerweile ein erwachsener Mann geworden, gar nicht anders konnte, als seinem Idol aus Kindertagen nachzueifern. Er gründete BLACK HEART PROPHET und legte sofort los.
Was herauskam, kann man auf “To the Bone“ hören.
Ein Sound der in bester Motörhead-Manier aus den Boxen dröhnt. Dazu Texte die aktuelle Themen behandeln wie den Krieg in der Ukraine oder die Umweltverschmutzung, mit der wir unseren Lebensraum immer mehr zerstören.
Es ist eine wahre Freude, die zehn Stücke zu hören.
Das ist feinster Motörhead-Sound. Das macht Spaß und animiert geradezu zum Luftgitarre spielen.
Da kommen wir auch schon zum einzigen Haken an der Sache. Hätte es Herrn Kilmister mit seiner Band nicht gegeben, BLACK HEART PROPHET hätten ein ganzes Genre mit “To the Bone“ erschaffen können.
Nun gab es Motörhead aber und so wird die Band aus der schönen Stadt Freiburg im Breisgau immer wieder mit dem Original verglichen werden und immer in dessen Schatten stehen.



