So, die neue CD der DÖDELSÄCKE. Die erste habe ich auch mal in die Hände gedrückt bekommen und einmal gehört. Nun also ein zweiter Versuch. Die Band selbst bezeichnet sich als Ruhrpottschotten, die schottischen Fun-Punk aus Mülheim/Ruhr darbeiten. Sicherlich ist das auch eine genaue Bezeichnung ihrer Mucke, die ich aber auf Dauer nur ganz schwer ertragen kann. Und ich weiß nicht woran es liegt. Ich glaube, dass es die Stimme des Sängers und die eher nichtssagenden Texte sind. Musikalisch ist das alles ganz nett, so werden neben dem üblichem Deutschpunk-Geschrabbel schöne Flöten und ein Dudelsack eingespielt. Und dies kommt in den Instrumentalpassagen auch gut rüber. Aber mehr auch leider nicht. Nur fällt mir leider kein Grund ein, warum viele Bands aussem Pott diese Ruhrpott-Attitüde so hoch hängen müssen. Peinlich wird eben dies im Inlay, auf dem in den Resten der üblichen Asischale (Currywurst, Pommes, Mayo) Kippen ausgedrückt wurden. Warum ich mich so anstelle? Weil das unnötig ist. Vergleiche mit den Größen dieses Genres kann die CD nicht standhalten - da ist noch viel Arbeit vonnöten. Naja, 7 Euro kostet das Ding. Wer auf folkbeeinflussten Punk steht, kann das ja mal antesten.
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