SOULTAMER – the remedy comes in disguise

Review

SOULTAMER

the remedy comes in disguise

Genre
CD
Datum
03.06.2007
Autor
Der Fürst
6 /10
Schon weit vor dem Erscheinungstag ging diese Veröffentlichung (Rough Diamond) durch die Szene. Schließlich schien die Ankündigung vielversprechend. "Ein neues Streetpunk-Projekt von Joost de Graaf (ehemals Discipline) und Victor Nefkens (Badlands)." Ich hab die Platte jetzt x-mal gehört und immer noch schaut mein Blick eher verwundert und fragend aus.
Auch, wenn es der Versuch sein sollte, dem Streetpunk ein neues Gesicht aufzusetzen, kann ich dem nicht zustimmen. Und, wenn ich diese Platte unter Streetpunkrichtlinien besprechen sollte, bliebe mir nichts anderes übrig, als sie komplett zu zerreißen. Also mache ich das nicht.
SOULTAMER liefern hier eine Platte ab, die wesentlich im Rock beheimatet ist, melodiös ist, manchmal gradlinig, manchmal durch Gitarrensoli verspielt, sich hin und wieder punkig, mettalig und auch poppig anhört. Im Gesamteindruck aber eher ruhig! Alles ist kurz davor, in einem einzigen Einheitsbrei zu versinken, schafft es, sich nach mehrmaligem Hören aber dann doch noch geschlossen und in sich rund zu verabschieden.
Also, alles hätte ich erwartet, aber nicht dies hier. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, die Platte ist gut - oder doch nicht (?) - aber zumindest eben nicht der angekündigte Streetpunk, den ich nur ansatzweise im vierten Lied "Rough Diamond" wiederfinde.

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