Angepriesen als geniale Verschmelzung aus Hardcore und Deathmetal erschien im März das Debütalbum von RED I FLIGHT. Also ich sitz noch und sollte ich meinen Hocker verlassen , dann nur um die Mucke zu wechseln. Es ist Hardcore, es ist Death und wollte man die Schublade voll kriegen ist es auch New Metal. Aber es ist nich genial, keiner der 10 songs. Die 5 Detroiter spielen recht geilen Hardcore, den sie dann mit Death-Parts versauen. An den unmöglichsten Stellen – immer wenn es anfängt, mir zu gefallen – hauen sie es weg. Oder liegt’s an mir und ich seh das falsch, wohlmöglich versaut hier der schnelle H den D? Ich mag beides wenn’s gut is, aber ’ne Mischung sollte erst recht gekonnt sein. Und das is es hier einfach nicht. Ohne Frage werden knackige Breaks geboten, die man – einmal gehört – immer wieder findet. Das zieht sich wie ein roter Faden durchs ganze Album und macht die Sache doch schnell langweilig. Live sind die Jungs mächtig am durchstarten. Bleibt zu hoffen, dass sie’s live besser rüberbringen als auf Platte. Die wenigen Lichtblicke, die das Album bietet, reichen für mich nicht.
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