"Wenn Vergeben eine Tugend ist, dann beherrsche ich diese wohl nicht. Aber nichts könnte mir gerade mehr egal sein", so die ersten Zeilen des Debütalbums von "Der Rest" aus Hamburg.
Also wenn sie etwas beherrschen, dann ist es auf jeden Fall musikalisch und textlich ein Flut aus Melancholie hervorzurufen die ich seit Kettcar und Tocotronic nicht mehr erlebt habe. Die vier Musiker von "Der Rest" veröffentlichen mit "Der Tisch ist gedeckt" Anfang Februar ein, im eigenen Studio aufgenommenes und selbst produziertes, Album, das ganz im Sinne von Gefühl und Emotion steht.
Die zehn Tracks starke Scheibe kommt in einem akustischen Gewand aus Geigen, Klavier, Gitarren, Schlagzeug, Perkussion und Kontrabass eingekleidet daher, wobei die Gitarre(n) und das Schlagzeug den Hauptpart übernehmen.
Die Texte, die kein erkennbares Reimschema aufweisen, sind von Philipp (Phil) Taraz und seiner Schwester Luisa, die hier ihre Gedanken und Empfindungen freien Lauf lassen.
Der Gesang steht mal im Vordergrund, dann wiederum lassen sie, wie in "Aus dem Fenster gelehnt", eher die Gitarren sprechen und gehen die Sache etwas schneller und rhythmischer an.
Das ganze wird als Digipack im Comicstil erscheinen inklusive, mit allen Texten versehenen, Booklet.




