Ein schöner Sommertag. Es ist warm, man kann die Seele baumeln lassen und entspannen.
Einfach an nichts Böses denken, nur relaxen.
In dieser Stimmung kommt die neue Scheibe von BLACKEST DAWN bei mir an.
Wie passend!
Nicht dass man den Sommer gewinnen lässt.
BLACKEST DAWN sind aus der Band Final Punch hervorgegangen, die sich 2002 gegründet hat. All die Jahre gab es immer wieder Besetzungswechsel, was auch mit einem neuen Bandnamen einherging, und so wurde aus Final Punch, BLACKEST DAWN.
Die aktuelle und hoffentlich auch länger bestehende Besetzung hat mit “Soulgrinder“ ein böses Death Metal - Brett abgeliefert. Das knallt allerheftigst.
Die Jungs machen aus jedem der zehn Songs ein derbes Fest. Ein um sich den Verstand hämmerndes Schlagzeug trifft auf zwei aggressive Gitarren und einen bösen Bass, welche das Soundbrett liefern an dem sich die beiden Sänger mit hohem, teilweise richtig keifendem Gekreische und bösen Growls austoben können.
“Soulgrinder“ ist eine aggressive Symbiose, die den aktuellen Trend des harten, brutalen, technisch sehr anspruchsvollen Sound mitgeht, ohne darin reinen Selbstzweck zu sehen. Es passt hier alles perfekt zusammen.
Die Scheibe ist nicht überproduziert aber fett aufgenommen.
“Soulgrinder“ ist mehr als eine Visitenkarte die die Band hier ablegt, es ist ein verdammtes Aushängeschild, was klar macht, warum man schon mit Bands wie Napalm Death, Born from Pain, Barcode, Ryers, Warbringer oder Madball zusammenspielte.
BLACKEST DAWN sollte man sich auf jeden Fall merken.




