INCITE – all out war

Review

INCITE

all out war

Genre
CD
Label
minusHEAD
Datum
14.10.2012
Autor
Karsten Conform
9 /10

Wenn in einer Bandinfo der Nachname Cavalera auftaucht, weiß man, dass es sich bei der Band nicht um einen Knabenchor handeln wird.

Dieses trifft auch auf den Nachwuchs zu, auch wenn es sich „nur“ um einen Stiefsohn handelt, in diesem Fall Max Cavalera Stiefsohn Richie. Der gründete bereits 2004 INCITE, allerdings trennte man sich rasch wieder, um sich dann 2007 wieder zu vereinen. Zwei Jahre später kam das erste Album „The Slaughter“ auf dem Markt, welches INCITE allerdings nur einen kleinen Achtungserfolg brachte.

Für das zweite Album hat sich INCITE keinen geringeren als Logan Mader als Musikproduzent geangelt oder umgekehrt… Als Gitarrist war Logan Mader ja schon eine Autorität, als er bei MACHINE HEAD und SOULFLY spielte. Inzwischen hat er sich mehr auf das Produzieren spezialisiert und neben dem 2010er SOULFLY Album „Omen“ noch bei CAVALERA CONSPIRACY, DEVILDRIVER und FIVE FINGER DEATH PUNCH an den Reglern gesessen. Dementsprechend fällt auch das neue INCITE Album aus, Metal – Trash von höchster Qualität. Dabei erinnert mich „All Out War“ sehr stark an die trashigen Songs von 5FDP. Wobei INCITE ihre Songs aber noch mehr in die Länge ziehen. Auf „All Out War“ ist gerade einmal ein Song unter 3½ Minuten, folglich knallen einen die 10 rhythmischen Songs mit gefühlten 300 Beats pro Minute, 42 Minuten lang um die Ohren, dass einem Hören und Sehen vergeht. Im positiven Sinne ! Richie Cavalera shoutet dabei seine Songs heraus, als wäre es seine Pflicht die Membrane der Lautsprecher zu zerfetzen….

Trotz dutzendmaligen Hörens hat es Richie bei mir aber noch nicht geschafft. Da ich das Album aber phantastisch finde, werde ich ihm noch 100 weitere Chancen dazu geben !

Einziger Minuspunkt, ich habe kein Booklet zu „All Out War“ erhalten.

// Noch keine Kommentare — schreib den ersten!

Kommentar schreiben

Max. 2.000 Zeichen

☆ STAY LOUD ☆